Umweltschutz – Die Naturheilpraxis Hartung wird klimaneutral betrieben, die gesammte Co2 Belastung auch der Inhaberin werden freiwillig und vollständig ausgeglichen.
Der Öko-Strom und das Öko-Gas werden aus nachhaltigen Quellen bezogen.
Denn ein verantwortungsbewußter Umgang mit den Ressourcen dieser Erde hat letzlich auch mit unserer Gesundheit zu tun. Ein ressourcenschonendes Abfallmanagement sowie ein Einkauf aus möglichst nachaltigen Quellen runden das Konzept ab.
Die verordneten Heilmittel (Pflanzenheilkunde, Homöopathie) stammen zu 99 % aus der Natur und belasten daher das Grundwasser und damit unser Trinkwasser nicht unnötig, sie sind regenerativ und nachhaltig.
Hygiene – Die gesetzlichen Vorschriften werden eingehalten und die Praxishygiene mittels eines Hygieneplanes sichergestellt.
Während einer Pandemie werden alle nötigen Hygienemaßnahmen eingesetzt, einschließlich der Luftfilterung. Sie benötigen dann für Ihren Besuch bei mir einen Termin und eine FFP2 Maske.
Ethik – Ich schließe mich dieser Erklärung des IPPNW (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung eines Atomkrieges- Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) vom 11.09.2025 an:
Für ein ziviles Gesundheitswesen – Die Gesundheitsorganisation IPPNW startet eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten.
Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Gesundheitswesen jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen. Ich lehne weiterhin jede Maßnahme ab, die einer Kriegsmedizin den Vorrang vor der zivilen medizinischen Versorgung gibt. Das ändert nichts an meiner Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notfällen medizinischer Art meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Kenntnisse in der Notfallmedizin zu verbessern,“ heißt es in dem Text.
Im Geiste der sogenannten „Zeitenwende“ soll das Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Deutschland könnte laut Militärszenarien Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Die Bundeswehr rechnet mit bis zu 1.000 verletzten Soldat*innen täglich, über Jahre hinweg. Zudem wird in solchen Szenarien eine massive Flüchtlingswelle von verletzten Zivilist*innen erwartet. Dem stehen bundesweit fünf Bundeswehrkrankenhäuser mit insgesamt 1.800 Betten gegenüber – eine Kapazität, die in zwei Tagen erschöpft wäre. Das zivile Gesundheitssystem müsste einen erheblichen Teil seiner räumlichen und personellen Ressourcen dem Militär zur Verfügung stellen.
Im Kriegsfall würden automatisch Notstandsgesetze in Kraft treten, die weitreichende Grundrechtseinschränkungen wie Dienstverpflichtungen möglich machen. Gesundheitsfachkräften droht ein Rollenkonflikt, wenn sie in militärische Strukturen eingebunden werden. Triage im Krieg orientiert sich an der Aufrechterhaltung der „Kriegsfähigkeit“: Die Behandlung von Soldat*ìnnen hätte Priorität vor zivilen Patient*innen. Insbesondere leicht verletzte Soldat*innen würden bevorzugt versorgt, um sie schnell wieder einsatzfähig zu machen. Diese sogenannte „Reverse Triage“ würde eine grundlegende Umkehr der ethischen Prinzipien der Medizin bedeuten. Eine weitere Gefahr besteht aus Sicht der IPPNW darin, dass die Illusion erzeugt wird, in einem Atomkrieg sei medizinische Hilfe möglich. Auch wenn Katastrophenübungen dies glauben machen sollen: Es gibt keine sinnvolle medizinische Vorbereitung auf einen Atomkrieg.
Die IPPNW setzt sich daher entschieden gegen eine Militarisierung des Gesundheitswesens ein. Die Aufgabe von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und allen Beschäftigten des Gesundheitswesens bleibt die Versorgung der Patientinnen und Patienten – nicht die Unterstützung militärischer Planungen. Die Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen ist angelehnt an die Frankfurter Erklärung von 1982 – eine persönliche Willenserklärung, alle kriegsmedizinische Vorbereitungs-Maßnahmen abzulehnen und sich daran nicht zu beteiligen. Sie wurde von IPPNW-Gründungsmitglied Horst-Eberhard Richter verfasst.
IPPNW-Kontakt: Marek Voigt, IPPNW-Pressereferent, Tel. 030 698074-15, E-Mail: voigt@ippnw.de
Auch aus traumatherapeutischer Sicht – fast täglich konfrontiert mit dem, was Kriege über viele Generationen in Menschen, Familien und Liebessystemen anrichten – sehe ich diese Erklärung als Not-wendig. Hagar Hartung